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Chronik

An topo^alpin wird ständig gearbeitet. Hier steht, was dabei herauskommt — das Neueste einzeln, die Anfangszeit in größeren Schritten. Ganz unten der Februar 2026, als es außer einem Wetterdiagramm noch nichts gab.

v1.57

Schnee ab welcher Höhe

Im Browser verfügbar — in der iOS-App mit dem nächsten Update.

Verbessertdas Höhenraster im Meteogramm

Jede Höhenstufe wird einzeln bewertet. Am Gipfel kann Schnee fallen, während es tausend Meter tiefer im selben Zeitfenster regnet — die Balken sind entsprechend gefärbt.

Die graue Linie trennt die Farben dort, wo Regen in Schnee übergeht. Sie liegt einige hundert Meter unter der Nullgradgrenze aus der Zeile „0°”: Fallender Niederschlag kühlt sich ab und kommt schon unterhalb der Null-Grad-Höhe als Schnee an.

v1.54–v1.56

Schnee oder Regen

Verbessertdie Balken im Meteogramm

Fällt Schnee und Regen zugleich, ist der Balken jetzt zweigeteilt — nach dem Anteil, den jede Phase am Wasser hat. Bisher trug er in dieser Lage durchgehend die Schneefarbe, auch wenn der Regen überwog.

Schnee- und Regenmenge stehen dazu auf derselben Grundlage, und gefrierender Regen wird nicht mehr als Neuschnee ausgewiesen.

Dokumentation

Nachrechnen erlaubt

NeuWetterseite und Methodenpapier

Die Wetterseite erklärt an Bildern aus der App, was jede Zahl im Meteogramm bedeutet. Das Methodenpapier beschreibt jeden Schritt vom Modell bis zur Zahl — mit Quellen, allen gesetzten Konstanten und einer Einordnung, wie belastbar jede einzelne Größe ist.

v1.36–v1.53

Nicht das Tal, sondern der Gipfel

Verbessertdie Wetterwerte

Der Gitterpunkt eines Wettermodells liegt selten genau am Gipfel — an hohen Bergen kann er mehr als 2000 m darunter liegen, wo Regen fällt, während oben Schnee liegen bleibt. Neuschnee, Böen, Wettersymbol, Nullgradgrenze und Niederschlagswahrscheinlichkeit gelten jetzt für die Standorthöhe. Die Zahlen bilden damit spürbar besser ab, was am Berg tatsächlich ankommt.

v1.35

Touren im Verlauf

NeuTouren speichern

Ein Knopf unter dem Höhenprofil legt die Tour im Verlauf ab, hochgeladene wie selbst gezeichnete. Ein Antippen holt sie zurück — mit Höhenprofil und Tour-Check, sofort und ohne Netz. In den Verlauf kommt nur, was ausdrücklich gespeichert wurde.

v1.33–v1.34

Der eigene Standort auf der Karte

VerbessertStandort-Knopf

Den Knopf gab es bisher nur während einer laufenden Navigation, jetzt sitzt er fest neben den Zoom-Schaltflächen. Die Karte folgt auf Knopfdruck der eigenen Position und hat dafür zwei Zustände, an und aus. Verschieben und Zoomen bleiben dabei möglich — die nächste Position zentriert die Karte wieder.

Server

Mehr Messstationen im Westen

Diesmal nichts an der App selbst — das hier läuft auf unseren Servern und gilt sofort für alle, auch ohne Update.

VerbessertPiemont und Aostatal mit eigener Anbindung

Die Umweltbehörde des Piemont hat ihre Echtzeitdaten Anfang August auf einen neuen Zugang umgestellt. Beide Gebiete hängen jetzt an je einer eigenen Quelle: zusammen 207 Stationen statt 191, und die Schneehöhen kommen aus einem Datenstrom, den die Behörde selbst prüft.

Verbessertfehlende Messwerte fallen am selben Tag auf

Messnetze ändern sich — Zugänge werden umgestellt, Stationen verschwinden. Unsere Überwachung prüft deshalb nicht mehr nur, ob ein Anbieter antwortet, sondern ob seine Stationen auch in der App ankommen. Fällt eine Gegend aus, steht das am selben Tag fest. Für die Planung heißt das: kürzere Zeiträume, in denen zu einem Ort keine gemessene Schneehöhe steht.

v1.32

Die Wetterwerte durchgesehen

NeuAlter der Wetterdaten sichtbar

Die App zeigt, wie alt der jüngste Modelllauf ist, und meldet es, wenn die Daten veraltet sind.

Verbessertnachgerechnet vom Modell bis zur Zahl

Die Gewitterwarnung nutzt jetzt alle verfügbaren Modelldaten — auch die von Modellen, die man in der App ausgeblendet hat. Ab dem dritten Tag zählen ECMWF und AIFS mehr, weil sie so weit voraus verlässlicher sind. Und die Regenwahrscheinlichkeit wird wieder angezeigt.

v1.31

Wenn etwas passiert

NeuNotfall-Standort

Ein Knopf auf der Karte zeigt, wo man gerade steht — in Dezimalgrad, Grad/Minuten und UTM, den drei Schreibweisen, nach denen eine Leitstelle fragen kann, dazu Höhe, Genauigkeit der Ortung und wie alt sie ist. Das funktioniert ohne Netz. Beim Öffnen steht sofort die zuletzt bekannte Position da, als solche gekennzeichnet, damit niemand auf die Ortung warten muss, um etwas durchgeben zu können.

Wo Empfang ist, kommt der nächste benannte Punkt im Gelände dazu, etwa „600 m nordöstlich vom Schwarz Berg (2314 m)”. Leitstellen fragen nach Namen, nicht nur nach Zahlen. Ein Name übersteht die verhörte Ziffer auf einer schlechten Leitung.

Die Notrufnummer richtet sich nach dem Gebiet und nennt den Dienst, der dort tatsächlich abhebt. Bergrettung 140 in Österreich, Rega 1414 in der Schweiz, 144 im Wallis, 118 in Venetien. Geöffnet wird nach zwei Sekunden Halten, gewählt erst nach fünf, damit nasse Handschuhe keinen Notruf auslösen. topo^alpin ruft nicht selbst an und schickt keine Daten an eine Leitstelle.

BehobenSchweizer Winterkarte

Beim Umschalten auf Winter kam in der Schweiz weiterhin die Sommerkarte. swisstopo gibt mit der Landeskarte Winter ein eigenes Blatt heraus, auf dem die Ski- und Schneeschuhrouten eingezeichnet sind, und genau das fehlte. Der Umschalter selbst funktionierte, nur die Karte darunter blieb die falsche. Beim Planen einer Skitour fehlten damit die Routen, für die man auf Winter stellt.

BehobenDatenschutzerklärung in der falschen Sprache

Die englischen, französischen und italienischen AGB verwiesen alle auf die deutsche Fassung der Datenschutzerklärung. Jede Sprache zeigt jetzt auf ihre eigene.

v1.29–v1.30

Neue Karte, eigene Rechner

Verbessertdie Basiskarte neu gezeichnet

Ruhigere Beschriftung, kleinere Gipfelkreuze, Höhenlinien, die sich nicht mehr mit dem Gelände darunter beißen. Die Karte wird an einer Stelle gepflegt und überall gleich ausgeliefert, statt für jeden unserer Dienste einzeln nachgezogen zu werden.

VerbessertWebsite und App auf eigenen Rechnern

Beide lagen bis dahin auf gemietetem Webspace. Sie liegen jetzt neben unseren übrigen Diensten — damit läuft alles, woraus topo^alpin besteht, auf eigener Technik.

NeuZugriffszählung ohne Cookies

Die Website zählt Besuche jetzt über einen Dienst, der auf unserem eigenen Server läuft. Kein Banner, keine Weitergabe an Dritte, nichts Personenbezogenes.

v1.28

Schattiertes Gelände, das keinen Akku kostet

Verbessertdie Geländeschummerung

Die Schattierung, die den Bergen auf der Karte ihre Form gibt, wurde bisher auf dem Telefon selbst berechnet, bei jedem Verschieben neu. Das kostete Rechenzeit und damit Akku, und auf älteren Geräten sah es schlechter aus. Jetzt kommt sie fertig vom Server — überall gleich, ohne Aufwand für das Gerät.

Es ist auch nicht mehr die einfache Schattenrechnung von vorher, sondern eine aufwendigere Schummerung nach Schweizer Vorbild, einmal für den ganzen Alpenbogen gerechnet. Sie entsteht in derselben Werkstatt wie alpine-terrain.org, unserer Showcase-Karte für den Alpenraum.

Sicherheit

Damit nichts mitkommt, was nicht soll

Ein großer Teil jeder App besteht aus fertigen Programmteilen, die andere entwickeln und frei zur Verfügung stellen — Kartenfenster, Diagramme, Datumsrechnung. Das ist üblich und gut so. Es heißt aber auch: Wird eines dieser Teile gekapert und mit Schadcode versehen, käme der mit der nächsten Aktualisierung in unsere App und damit auf euer Telefon. Zwei Wochen Arbeit galten der Frage, wie wir das verhindern.

Verbessertkein fremder Programmteil darf mehr etwas ausführen

Beim Einbauen dürfen solche Teile normalerweise eigene Befehle auf dem Rechner starten — genau darüber läuft der übliche Angriff. Bei uns darf das keiner mehr. Ausgenommen sind vier namentlich aufgeführte, die aus nachvollziehbaren Gründen darauf angewiesen sind.

Verbessertgeprüft wird vor der Auslieferung, nicht danach

Jedes Teil ist auf eine genau bezeichnete Fassung festgelegt, und beim Einbau wird geprüft, ob auch wirklich diese ankommt. Kommt etwas anderes, bricht der Vorgang ab. Dazu läuft der gesamte Bestand laufend gegen die öffentlichen Verzeichnisse bekannter Schwachstellen. Im Juli hat das 42 gemeldete Lücken geschlossen, zwei davon als kritisch und 22 als schwerwiegend eingestuft.

v1.25–v1.26

Höhenangaben auf fünf Meter genau

Verbessertalle Höhen aus eigenen Geländemodellen

Jede Höhenangabe in der App — im Tourenprofil, auf gezeichneten Routen, beim eigenen Standort — stammt ab jetzt aus unseren eigenen Geländemodellen mit fünf Metern Auflösung. Vorher liefen die Abfragen über verschiedene fremde Dienste, und wo keiner davon zuständig war, sprang ein grobes Modell ein, das nur alle 30 Meter einen Höhenwert kennt. Das reichte, um einen Gipfel um Dutzende Meter danebenzulegen.

Die eigenen Daten decken den ganzen Alpenraum ab. Außerhalb davon zeigt die App lieber keine Höhe als eine falsche.

NeuATES für Bayern

Der bayerische Alpenraum kommt mit rund 7900 km² als sechste Region dazu, für die die App das Lawinengelände klassifiziert.

BehobenRechtstexte auf dem Telefon nicht erreichbar

In den Einstellungen war der Reiter „Rechtliches” auf schmalen Displays abgeschnitten. Impressum, Datenschutzerklärung und AGB sind jetzt auch auf dem Telefon direkt aus der App heraus zu erreichen.

v1.22–v1.24

Die Landesgrenzen verschwinden

Drei Aktualisierungen an einem Tag, alle drei mit demselben Ziel: An der Staatsgrenze soll die Karte eine Karte bleiben und nicht zu sechs Karten nebeneinander werden.

VerbessertATES und Hangneigung über die Grenze

Beide waren bisher pro Land eingefärbt — fünf getrennte Datensätze beim Lawinengelände, sieben bei der Hangneigung, jeder mit eigenem Schalter. Wer eine Tour plante, die über die Grenze geht, sah dort Farbsprünge, Überlappungen oder gar nichts. Jetzt gibt es jeweils einen Datensatz für den ganzen Alpenbogen und einen Schalter. Die Bewertung ist auf beiden Seiten der Grenze dieselbe.

Verbessertamtliche Karten nebeneinander

Die Karten der Schweiz, Österreichs, Bayerns und Frankreichs liegen jetzt gleichzeitig auf dem Bildschirm, sauber an den Staatsgrenzen aneinandergesetzt. Beim Verschieben über eine Grenze kippt die Karte nicht mehr um. Das gilt auch für Gebiete, die man sich für unterwegs heruntergeladen hat.

VerbessertOfflinekarten bleiben länger scharf

Heruntergeladene Gebiete reichen eine Zoomstufe tiefer als bisher. Man kann ohne Netz weiter hineinzoomen, bevor die Karte grob wird. Der Preis dafür ist Speicher — ein Quadrat wird rund viermal so groß wie vorher.

v1.20–v1.21

Lawinengelände jetzt auch in Frankreich und Slowenien

NeuATES für Frankreich und Slowenien

Die ATES-Einstufung deckt jetzt auch die französischen Alpen mit sieben Departements und ganz Slowenien ab. Damit lässt sich der Tour-Check dort ebenso nutzen wie in Italien.

Behobenfalsche Länderangabe beim Lawinengelände

Auf der Österreich-Karte stand über dem Lawinengelände die Angabe für Italien, und für Italien und Slowenien fehlte sie ganz. Sie richtet sich jetzt nach der Region des gewählten Orts statt nach der Karte, die gerade darunter liegt.

v1.18–v1.19

Lawinengelände jetzt auch in Italien

NeuATES für Südtirol und das Trentino

Südtirol ist die erste italienische Region, für die die App das Lawinengelände nach ATES einstuft, kurz darauf folgt das Trentino. Wie die Einstufung zustande kommt, steht frei einsehbar in den Methodenpapieren — wer der Farbe auf der Karte nicht glaubt, kann nachrechnen.

v1.17

Der Tour-Check

Der größte Zuwachs seit der Veröffentlichung.

NeuTour-Check

Eine geladene Tour wird gegen das Gelände gerechnet, durch das sie führt. Das Höhenprofil färbt sich nach Risiko ein, und die Stellen, an denen es eng wird, lassen sich einzeln antippen. Umschalten lässt sich zwischen der Bewertung der Tour und der reinen Einstufung des Geländes.

Dahinter stehen zwei veröffentlichte Verfahren. ATES v2.0, die Avalanche Terrain Exposure Scale, stuft Lawinengelände allein nach seiner Form in vier Klassen ein — einfach, anspruchsvoll, komplex, extrem. Berechnet wird sie automatisch nach AutoATES v2, aus Hangneigung, Geländeform und Waldbedeckung. Das zweite Verfahren bewertet eine Route in diesem Gelände und verrechnet dafür Hangneigung, Exposition und die Gefahrenstufe des Bulletins. Beide Methodenpapiere liegen offen: Lawinengelände und Tour-Check.

Die App nimmt niemandem die Beurteilung vor Ort ab. Sie zeigt, wo eine genauere hingehört.

NeuGefahrenstufe für den Fall ohne Bulletin

Für Gebiete und Zeiträume, in denen kein Lawinenbulletin vorliegt, lässt sich in den Einstellungen festlegen, mit welcher Stufe der Tour-Check stattdessen rechnet. Vorher blieb die Bewertung dort leer.

v1.15–v1.16

Was vorher war

Neudie letzten drei Tage im Meteogramm

Abgeblendet dargestellt, der laufende Tag umrandet. Ohne den Rückblick lässt sich nicht einschätzen, ob der Schnee vom Wochenende noch liegt oder ob es seither durchgeregnet hat. Beide Ansichten springen beim Öffnen auf heute.

NeuSaison selbst festlegen

Wann Winter ist, entscheidet ab jetzt jede und jeder selbst. Zwei Auswahlfelder in den Einstellungen legen die Saison fest, und alles, was davon abhängt — Lawinenlage, Neuschnee, die Einfärbungen auf der Karte — richtet sich danach.

NeuNavigation am Sperrbildschirm

Auf dem iPhone läuft die Navigation oben in der Dynamic Island weiter, auf Android als Benachrichtigung, die stehen bleibt. Dazu ein Hinweis auf dem Wetter-Tab, solange Wetterwarnungen aktiv sind.

BehobenNeuschnee an Schweizer Stationen

Meldet eine Station keinen Neuschnee, obwohl ihre Schneehöhe deutlich gestiegen ist, rechnet die App den Wert aus der Differenz nach. Für die Schweizer Stationen greift diese Korrektur jetzt auch — dort standen bis dahin 0 Zentimeter, wo über Nacht ein halber Meter gefallen war.

BehobenDie Wetterzusammenfassung führte vergangene Tage mit auf, die 10-Tage-Ansicht sprang beim Wechsel des Modells an den Anfang zurück, und der Mai fehlte in der Wintersaison, wodurch Schnee- und Lawinenanzeige zu früh verschwanden.

Server

Der Ausfall, den niemand meldet

Ein Dienst, der ausfällt, sagt das nicht von selbst. Wer es zuerst merkt, ist sonst jemand, der gerade eine Tour plant — das ist der falsche Weg herum.

NeuÜberwachung rund um die Uhr

Jede Minute prüfen unsere Server sich selbst: Antworten Ortssuche, Höhendienst und Gelände? Sind die Lawinenbulletins von heute da, die Schneemesswerte frisch, die Wettermodelle aktuell? Inzwischen gut zwei Dutzend Punkte, jeder mit eigener Schwelle.

Das Ergebnis geht als Lebenszeichen nach draußen, an einen Dienst außerhalb unserer Server. Der Umweg ist Absicht: Eine Überwachung auf demselben Rechner schweigt genau dann mit, wenn es darauf ankommt. Bleibt das Lebenszeichen aus, geht eine E-Mail raus.

v1.14

Gemessen statt vorhergesagt

Wie viel Schnee wirklich gefallen ist, sagt keine Vorhersage. Das sagen Messstationen.

Neunächste Messstation

Zu jedem gewählten Ort zeigt die App die nächstgelegene Station mit Schneehöhe und Neuschnee der letzten Stunden. Nächstgelegen heißt dabei nicht einfach die kürzeste Entfernung. Eine Talstation zehn Kilometer näher sagt über den Gipfel weniger als eine Bergstation etwas weiter weg, also zählen Höhendifferenz und Alter der Messung mit. Die Daten kommen von zwanzig Betreibern aus sieben Ländern.

NeuWetterzusammenfassung und Sonnenzeiten

Eine Vorschau der nächsten Tage in ganzen Sätzen, mit Wettersymbol, Höchst- und Tiefstwert und der Lawinengefahrenstufe. Dazu die Sonnenzeiten des Tages als eigene Kachel.

v1.13

Die Karten laufen auf eigenen Servern

Verbessertdie Auslieferung der Karten

Eine Woche zuvor war die Kartografie unsere geworden — ausgeliefert wurde sie noch von fremden Rechnern. Seit heute beides. Damit kann uns niemand mehr ausbremsen, wenn an einem schönen Wochenende viele Leute gleichzeitig planen.

v1.11–v1.12

Gewitter, Wolken, Schneefallgrenze

Das Meteogramm bekommt Größen, die in den Modellen zwar stecken, aber nirgends abzulesen sind.

NeuGewitterrisiko

Ob es gewittert, sagt kein Modell direkt. Es sagt, wie viel Energie in der Luft steckt, ob ein Deckel sie am Aufsteigen hindert und wie hoch die Quellwolken reichen. Fünf solcher Größen verrechnet die App zu einer Punktzahl — je höher, desto eher ein Gewitter.

NeuWolken, Schneefallgrenze, Gipfelwind

Die Bewölkung getrennt nach tief, mittel und hoch. Die Höhe, ab der es schneit statt regnet. Und die Windrichtung auf Gipfelhöhe statt in 10 m über Grund, wo sie im Tal gemessen wird und über den Grat wenig aussagt.

NeuSonnenzeiten mit Höhenkorrektur

Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und Tageslänge, nach dem NOAA-Verfahren gerechnet. Auf 3000 Metern wird es merklich früher hell als unten im Tal.

v1.7–v1.10

Eigene Karten, eigenes Wetter

Innerhalb einer Woche fallen zwei fremde Anbieter weg, auf die sich die App bis dahin verlassen musste.

Neuslopemap HD als Karte

Eigene Kartografie mit eigenen Hangneigungsdaten statt fremder Server, die im Winterhalbjahr regelmäßig unter Last standen und dann Löcher in die Karte rissen. Wie die Hangneigungskarte für sich aussieht, zeigt slopemap-hd.org.

Neueigener Wetterserver

Die Wettermodelle laufen nicht mehr über einen öffentlichen Dienst, sondern auf einem gemieteten Rechner, der die Daten selbst vorhält. Das kostet Geld und bringt zwei Dinge. Niemand deckelt uns die Zahl der Abfragen, und wir bestimmen selbst, welche Größen aus den Modellen mitkommen.

Dazu eine Überwachung, die je Modell prüft, wie alt der letzte Lauf ist, und meldet, wenn eines keine frischen Daten mehr liefert.

NeuGelände im Tourenprofil

Im Höhenprofil taucht zum ersten Mal eine Einfärbung nach Gelände auf.

v1.4–v1.6

Die Karte funktioniert ohne Netz

Zwei Wochen, in denen die App vor allem dort besser wird, wo das Netz aufhört.

NeuOfflinekarten entlang der Tour

Zu einer hochgeladenen Tour lässt sich der Kartenausschnitt entlang der Strecke aufs Gerät laden. Danach funktioniert die Karte dort, wo kein Empfang mehr ist — also genau dort, wo man sie braucht.

VerbessertBedienung auf dem Telefon

Die Steuerung wandert in eine Leiste am unteren Rand, weil oben am Bildschirm niemand mit einer Hand hinkommt. Schaltflächen auf der Karte sind groß genug, um sie mit Handschuhen zu treffen.

VerbessertFehlermeldungen beim Wetter

Wenn das Wetter nicht lädt, sagt die App jetzt, woran es liegt. Kein Netz, zu lange gewartet oder ein Problem auf unserer Seite sind drei verschiedene Dinge und brauchen drei verschiedene Reaktionen.

BehobenHöhenprofil von Rundtouren

Bei Touren, die denselben Weg zurückführen, bekam das Profil am Umkehrpunkt einen Knick, den es im Gelände nicht gibt.

BehobenEine gezeichnete Route ging beim Wechsel des Tabs verloren, und die Karte blitzte weiß auf, wenn man einen GPX-Track verwarf.

v1.0–v1.3

Alles läuft auf eigenen Diensten

Zum Erscheinen hing die App noch an fremden Anbietern. Vier Tage später an keinem mehr.

VerbessertOrtssuche, Höhen und Gipfelsuche

Die Ortssuche lief über einen fremden Geocoder, die Höhenabfrage über einen fremden Höhendienst, und die Gipfel und Hütten kamen aus einer offenen Abfrageschnittstelle von OpenStreetMap, die unter Last regelmäßig aufgibt. Alle drei laufen jetzt auf unseren eigenen Servern.

Zu sehen ist davon nichts, solange alles läuft — und genau darum geht es. Niemand kann uns die Zahl der Abfragen deckeln, und niemand nimmt die Suche mit, wenn er selbst ausfällt.

NeuHangneigungsmesser

Das Telefon misst über seine Lagesensoren, wie steil der Hang ist, auf dem es aufliegt. Gedacht als Gegenprobe vor Ort, nicht als Ersatz für die Karte.

NeuKompassrose in der Navigation

Richtung zum Ziel und Blickrichtung in einer Anzeige. Dazu eine neu gebaute Tourenansicht und Einstellungen, die nach Themen sortiert sind statt in einer langen Liste zu stehen.

NeuRechtstexte auf Französisch und Italienisch

Impressum, AGB und Datenschutzerklärung gibt es ab jetzt in vier Sprachen.

BehobenNavigation und Bedienung

Der Navigationspfeil zeigte in die falsche Richtung, und die Breite der Navigationsanzeige sprang, sobald sich die Entfernung änderte. Ebenfalls behoben: mailto:-Links in den Rechtstexten öffneten sich unter iOS nicht, Kartenschaltflächen waren zu klein für einen sicheren Treffer, und der GPX-Export ging nicht über das systemeigene Teilen-Menü.

v1.0

topo^alpin erscheint

Neutopo^alpin im App Store

Drei Wochen nach dem ersten Meteogramm steht die App im App Store: Karte, GPX-Analyse, Route zeichnen, Navigation, Lawinenlage und Wetterwarnungen. Apple hat sie ohne eine einzige Rückfrage freigegeben.

vor v1.0

Drei Wochen bis in den App Store

Aus dem Meteogramm wird in drei Wochen eine Tourenplanung. Das meiste davon entsteht in der ersten Woche.

Neudie Karte

Schon am zweiten Tag liegt eine Karte daneben, mit den Wetterstationen als Marker und einem Kartentyp, der sich nach dem Land richtet. In den Tagen darauf kommen die amtlichen Karten Frankreichs, Südtirols und Bayerns dazu, dazu die Hangneigung als Overlay für Österreich und Frankreich.

Am dichtesten wird es in der Schweiz. Auf der Landeskarte von swisstopo liegen die Hangneigung ab 30°, die Hangneigungsklassen und die beiden Geländeklassifikationen des SLF. Dazu die markierten Ski- und Schneeschuhrouten, die Wanderwege und alles, was man im Winter besser umgeht: Wildruhezonen, Wildtierschutzgebiete und Herdenschutzhunde. Jede Ebene lässt sich einzeln zuschalten und in der Deckkraft regeln.

NeuTouren

GPX-Datei hochladen, Höhenprofil bekommen, den höchsten Punkt der Strecke mit seinem Wetter sehen. Das Profil färbt sich nach Gelände ein, und ein Klick darauf fliegt die Karte an die Stelle. Dazu eine GPS-Navigation, die zum Gipfel oder entlang der Strecke führt. Ab dem 9. März lässt sich eine Route auch direkt auf der Karte zeichnen.

NeuLawinenlage und Wetterwarnungen

Die Gefahrenstufe aus den amtlichen Lawinenbulletins, Anfang März ergänzt um die französischen von Météo-France. Einen Tag vor der Veröffentlichung kommen die Wetterwarnungen von MeteoAlarm dazu.

Neuaus der Website wird eine App

Anfang März bekommt die Web-App eine native Hülle. Was bis dahin im Browser lief, wird zur iPhone-App — mit Standortzugriff, haptischer Rückmeldung und der Möglichkeit, eine GPX-Datei aus einer anderen App heraus zu übernehmen.

NeuNullgradgrenze im Meteogramm

Eine Linie läuft durch das Meteogramm und zeigt, wie sich die Nullgradgrenze über die Tage bewegt. Sie entscheidet, ob aus dem angekündigten Niederschlag Regen oder Schnee wird — und auf welcher Höhe im Hang die Grenze zwischen beidem liegt.

Verbessertdas Meteogramm

Neben der Zehn-Tage-Übersicht gibt es eine 48-Stunden-Ansicht mit feinerer Auflösung.

Die sechs Modelle werden außerdem nicht mehr gleich gemittelt. ICON und ICON D2 zählen im Alpenraum mehr als ein globales Modell, weil sie die Topografie feiner auflösen. Gleichzeitig ersetzt ECMWF AIFS das kanadische GEM.

Anfang

Wie es angefangen hat

Neudas Meteogramm

Am Anfang steht nur das Meteogramm: sechs Wettermodelle nebeneinander, in Blöcken zu sechs Stunden, mit Windwarnungen und einer Abschätzung, wie viel Schnee aus einem Millimeter Niederschlag wird. Keine Karte, kein Gelände, keine Lawinendaten — die Frage war erst einmal, ob sich sechs Modelle so nebeneinanderlegen lassen, dass man auf einen Blick sieht, wo sie sich einig sind und wo nicht.

Im Browser unter topoalpin.app/app ist immer der neueste Stand verfügbar. Die iPhone-App zieht nach, sobald Apple das nächste Update freigegeben hat — das dauert manchmal ein paar Wochen.